Ifp - Verteidigungsanwendungen

Fehlersimulationssystem Kabelbaum

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) entwickelt ifp eine Hard- und Software basierte Lösung zur Simulation von Kabelbrüchen im Raketenwerfer MARS/MLRS. Das System dient der Ausbildung des Wartungspersonals des Werfers. Hierzu werden geeignete AS Interface Clients an dedizierten Punkten am MARS/MLRS plaziert, welche den Kabelbruch simulieren. Der zugrunde liegende Bus ist der AS Bus bei dem sowohl die Datenversorgung vom AS Master zu den Clients als auch die Stromversorgung über eine 2-Draht Leitung erfolgt.

    Cassidian
    Cassidian


Neuer PC 104 Stack für die Launcher Control Unit (LCU)

  • Im Auftrag von Krauss-Maffei-Wegmann stellt ifp den PC 104 Stack der LCU aus modernen Komponenten neu zusammen.
    Er besteht nach wie vor aus einem PC104 Plus CPU Board (PCI), einer seriellen RS422 Karte (PCI), einer Ethernet Karte (PCI) und einem CAN Board (PCI). Die CAN Karte unterstützt das CANopen Protokoll. Alle Komponenten können im erweiterten Temperaturbereich betrieben werden.

    Krauss-Maffei Wegmann, Kassel.
    Krauss-Maffei-Wegmann

RSim II Remote

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security)und Krauss-Maffei-Wegmann entwickelt ifp eine remote-fähige Lösung des Simulators RSim.
    Fehler, Munitionsarten etc. lassen sich remote Einstellen. Damit ist eine Kombination aus dem National Instruments Teststand basierten RegAP (s.u.) und Simulator möglich.

    Cassidian
    Cassidian

    Krauss-Maffei Wegmann, Kassel.
    Krauss-Maffei Wegmann

GPS Storage and Power Control Box (GSPC Box)

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) in Friedrichshafen entwickelt ifp eine Hardware zur sicheren Speicherung und Weitergabe eines GPS Software Schlüssels. Die GSPC Box enthält Hardware- und Softwareanteile für die sichere Speicherung, Bewertung und das Auslesen dieses Schlüssels. Bei der Verwaltung und Speicherung dieses Schlüssels wird auf FPGA Technik zurückgegriffen. Im Falle drohender Kompromittierungen wird der Schlüsselspeicher mit Hilfe eines vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vorgeschriebenen Verfahrens gelöscht.
    Cassidian
    Cassidian

Abnahme- und Prüfsystem für den Raketenwerfer MARS/MLRS (RegAP)

  • Im Auftrag von Krauss-Maffei-Wegmann (Kassel) entwickelt ifp ein rechnergestütztes Abnahme- und Prüfsystem für den Raketenwerfer MARS/MLRS. Als Prüfumgebung wird der National Instruments Teststand in der Version 4.2 verwendet.
    Krauss-Maffei Wegmann, Kassel.
    Krauss-Maffei Wegmann (Kassel)

GMLRS Data Verification Device (GDV)

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) in Friedrichshafen entwickelte ifp ein Werkzeug zur Aufzeichnung des Datenverkehrs zwischen der Launcher Control Unit des Raketenwerfers MARS/MLRS und den Raketen. Die GDV Box dient zu Entwicklungs-, Test-, und Integrationszwecken sowie der Sicherheit im Verlaufe der Tests in White Sands Missile Range. Der mit der GDV Box verbundene PC dient zur Aufzeichnung und Auswertung der Daten. Die GDV Box muss rückwirkungsfrei (passiv) arbeiten, d.h. sie darf nicht aktiv in den Datentransfer von und zu den Rakenten eingreifen. Sie prüft die Zieldaten und gibt visualisiert über eine Ampel die Schussfreigabe. Die aufgezeichneten Daten werden zu weiteren Analysezwecken in einer SQL Server Datenbank hinterlegt.
    Cassidian
    Cassidian

Entwicklung und Implementierung eines Algorithmus zum Tracking von GPS Satelliten

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) in Friedrichshafen entwickelte ifp einen Algorithmus zum Tracking der GPS Satelliten. Der Algorithmus berechnet, ob zum Zeitpunkt des Abschusses vom Raketenwerfer MARS/MLRS genügend GPS Satelliten zur Führung einer Rakete zur Verfügung stehen und meldet gegebenfalls einen negativen Fall an den Benutzer. Dieser Algorithmus ist in C++ implemtiert. Die Neigung der Rakete zum Abschusszeitpunkt, die geografische Position und die Höhe werden berücksichtigt. Basis ist der WGS 84 Ellipsoid. Die Ephemerisdaten der Satelliten dienen als Basis für die Berechnung der Position der Satelliten zum geforderten Zeitpunkt mit Hilfe einer iterativen Lösung der Keplergleichung (vergl. Navstar Document, Global Positioning System Standard Positioning Service Signal Specification, 2nd Edition, June 2, 1995). Zur Bewertung der Satellitenpositionen sind Transformationen deren Koordinaten in verschiedene Koordinatensysteme (ECEF, NED, ENU) durchzuführen.
    Cassidian
    Cassidian

Intelligenter Ethernet HUB (eRSHub) für den Raketen Simulator RSim

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) in Friedrichshafen entwickelte ifp einen intelligenten Ethernet HUB. Dieser HUB dient zum Routen von Verbindungen zwischen der Launcher Control Unit des taktischen Raketenwerfers MARS/MLRS und den Raketen bzw. dem Raketensimulator RSim.
    Das Datenaufkommen zwischen LCU und den Raketen bzw. RSim kann mit einem Monitor PC protokolliert werden. Die Umschaltung der LCU zwischen den Raketen bzw. Simulator erfolgt über ein spezielles Telegramm vom Monitor PC aus.

    Die Anwendung auf dem Monitor PC ist mit C# .NET realisiert. Der Einschaltverlauf der Raketen kann überwacht werden. Im Simulatormodus können dedizierte Fehlermuster der Raketen projektiert werden. Als Kommunikationsprotokoll zwischen PC und Simulator bzw. Raketen dient TCP/IP.
    Cassidian
    Cassidian

Taktischer Raketen Simulator RSim

  • Im Auftrag von Cassidian (ehemals EADS Defence & Security) in Friedrichshafen entwickelte ifp die Software für einen taktischen Raketensimulator der die Raketen im Werfer MARS/MLRS simuliert. Dieser Simulator unterstützt die Ausbildung der Bedienmannschaften des Werfers. Er ist in der Lage eine Teilmenge aller verwendbaren Raketentypen zu simulieren und kann sehr einfach mit voreingestellten Raketen - Fehlerbildern projektiert werden. Als Basis dient ein "UNC20" des Herstellers Forth Systems. Dieser "UNC20" enthält einen ARM7 Core auf dem das Betriebsystem NetOS 6.0 mit dem Realtimeanteil ThreadX eingesetzt wird. Sechs unabhängige "UNC20" Rechner simulieren jeweils die 6 Raketen in einem der beiden "PODs" des Werfers. Ein integrierter Webserver dient zur Projektierung der Anwendung. Weitere Microsoft Anwendungen auf C#.NET und Visual C++ Basis dienen zu Debugzwecken sowie der Simulation des LCCS (Launcher Communication & Control System).

    Der Simulator ist mittlerweile um einen intelligenten Ethernet Hub erweitert worden. Dieser HUB dient zum Routen von Verbindungen zwischen der Launcher Control Unit des taktischen Raketenwerfers MARS/MLRS und den Raketen bzw. dem Raketensimulator RSim.
    Der Simulator unterstützt u.a. die GPS geführten Waffentypen
    • GMLRS (Guided Multiple Launch Rocket System)
    • SMArt (Suchzündermunition Artillerie)
    • Unitary (Eine Präzisionswaffe)


    Das Datenaufkommen zwischen LCU und den Raketen bzw. RSim kann mit einem Monitor PC protokolliert werden. Die Umschaltung der LCU zwischen den Raketen bzw. Simulator erfolgt über ein spezielles Telegramm vom Monitor PC aus.
    Die Anwendung auf dem Monitor PC ist mit C# .NET realisiert. Der Einschaltverlauf der Raketen kann überwacht werden. Im Simulatormodus können dedizierte Fehlermuster der Raketen projektiert werden. Als Kommunikationsprotokoll zwischen PC und Simulator bzw. Raketen dient TCP/IP.
    Cassidian
    Cassidian

Launcher Communication & Control System (LCCS)

  • Im Auftrag von Thales Communications (Italy) entwickelte ifp die highlevel Software des Launcher Communication & Control System (LCCS) mit QNX 6.3 als Plattform und QNX Momentics als IDE. Das LCCS ist Teil des European Fire Control System (EFCS). Es dient als Schnittstelle zwischen Kommandostelle, Trägerfahrzeug und Waffenanlage des luftverlastbaren Raketenwerfers MARS. Das Richten der Waffenanlage erfolgt über 2 Encoder als CAN Knoten. Die Richtwinkel werden in Abhänigkeit von Lagewinkeln ermittelt und überwacht. Die Hardware in Form eines PC 104 Stacks enthält das eigentliche CPU Board, ein CAN Board mit 2 Kanälen, ein RS 485 Board sowie ein Ethernetboard. Als Protokoll zwischen den CAN Knoten und einem CAN Master, der als Verwaltungsdienst für die CAN Knoten dient, wird das CANopen Protokoll verwendet. Die Implementierung des Steuerprozesses des Systems wird in C++ unter QNX 6.3 realisiert. Das Waffensystem soll in der Lage sein von Lockheed Martin hergestellte und GPS geführte GMLRS (Guided Multiple Launch Rocket System) Raketen abzufeuern. Hierzu müssen alle relevanten Werte eines GPS Empfängers wie Almanac, Ephemeris etc., die im Format ICD-GPS-153C vom GPS Space Segment geliefert werden vorgehalten und zeitgerecht an die Waffen übertragen werden. Diese rollstabilisierte Rakete wird über 4 Canards gelenkt und erreicht Ziele bis zu 75 km mit GPS Genauigkeit.

    Die Software wurde mittlerweile um den Waffentyp SMArt (Suchzündermunition Artillerie) und UNITARY (eine Präzisionswaffe) erweitert. Beim Einsatz des Waffentyps SMArt werden die Wetterdaten im Zielgebiet in die Subgeschosse übertragen.

    Im April 2006 erfolgte am Cape San Lorenzo auf Sardinien der erste erfolgreiche Start einer GMLRS Rakete in Europa:
    Startvideo als mp4 Datei :
    Startvideo als mpg Datei :
    • Thales France
    • Krauss Maffei Wegmann und
    • Cassidian
    sind u.a. als weitere Unternehmen an diesem Projekt beteiligt.

    Thales Communications
    Thales Communications, Italy 

Wartungswerkzeug im Rahmen eines MIL Projektes

  • ifp entwickelte ein Wartungswerkzeug für den Kampfpanzer Leopard I. Dieses Werkzeug erlaubt die Visualisierung des Wartungsablauf sowie die Darstellung auftretender Fehler bei der Wartung. Der Ablauf sowie die darzustellenden Fehlertexte und Aktionen sind in einer SQL Server 2000 Datenbank hinterlegt. Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt per ADO (ActiveX Data Objects). Die Visualisierungkomponenten sind als ActiveX und ATL Objekte realisiert. Als Entwicklungsumgebung wurde Visual Studio 6 eingesetzt (Visual C++ und Visual Basic). Die Daten werden über einen MIL Bus bereitgestellt. Der Entwicklungszyklus wurde gemäss dem "Vorgehensmodell der Bundeswehr" gesteuert.

    Krauss-Maffei Wegmann, Kassel.
    Krauss-Maffei Wegmann (Kassel)

Avionik

  • Systemanalyse, Implementierung, Test und Dokumentation von Funktionen wie Error-Routing, BITE und militärische Aufklärungsdienste in die Flugrechner von Airbus A320 und MRCA-Tornado.

    Litef GmbH, Freiburg i. Br.
    Litef GmbH, Freiburg



Projekte unseres Partneringenieurbüros Walter Stegmaier:
Bei der Entwicklung unserer Hardware greifen wir gerne auf das Ingenieurbüro Walter Stegmaier zurück. Daher möchten wir hier auch einige einige Entwicklungsbeispiele Herrn Stegmaiers darstellen um deutlich zu machen dass wir uns an dieser Stelle hervorragend ergänzen:
  • Einsatzbereich Umweltmesstechnik, insbesondere Luftschadstoffmessungen.
    Ein kommerziell verfügbares PC/104-Aufsteckmodul auf Trägermodul mit zusätzlichen applikationsspezifischen elektronischen Ressourcen. Das Modul arbeitet als Master-Modul für verschiedenste Schadstoff-Analysatoren. Das Modul stellt die Kommunikation mit dem Benutzer zur Verfügung. Nachgeordnete Analysatoren werden vom Mastermodul parametriert und überwacht. Messdaten aller Analysatoren werden zusammengeführt und gespeichert. Umfangreiche Schnittstellen erlauben die Integration des Monitoring-Systems in eine übergeordnete Umgebung wie z.B. Online-Überwachung via Internet. Die Applikation arbeitet unter dem Betriebssystem LINUX.


  • Einsatzbereich Medizintechnik.
    Aktives, PNP-fähiges, PCI-Interfacemodul auf der Basis des Signalprozessors TMS320 mit Master-Funktionalität. Externe Erfassungsmodule übertragen byteseriell, byteweise oder im Burstmode, Daten inkl. Kanalkennung zum PCI-Modul. Eine kanalbezogene Ringpuffer- oder Wechselpufferverwaltung mit Vektor-Base-Register im FPGA ermöglicht eine flexible kanalbezogene Speicherung der Daten. Als Speichermedium wird der Arbeitsspeicher des PCs verwendet. Dies erlaubt einen einfachen Datenaustausch zwischen der auf dem Host-PC laufenden Applikationssoftware und den externen Erfassungsmodulen. Der lokale Signalprozessor wird zur digitalen Signal-Vorverarbeitung oder zur Identifikation besonderer Ereignisse ( Trigger-Events ) in einzelnen Kanälen verwendet.

mappe

ISS 1.2

Seitenanfang